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Wie funktioniert ein Kernkraftwerk?
Ein Kernkraftwerk besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, dem Nuklearteil und dem konventionellen Teil. Der Nuklearteil umfasst den Reaktor mit dem Reaktorkern, dem Reaktordruckbehälter (RDB), den dazugehörigen Pumpen sowie den Rohrleitungen, in denen die Energie aus dem Reaktor abgeführt wird. Nur im Nuklearteil unterscheidet sich ein Kernkraftwerk von anderen thermischen Kraftwerken. Im konventionellen Anlagenteil ist ein Kernkraftwerk im Wesentlichen identisch mit Öl, Gas und Kohle gefeuerten Dampfkraftwerken.

Kernkraftwerke sind thermische Kraftwerke, die als Wärmequelle die Kernspaltung nutzen. Bei der Spaltung schwerer Atomkerne (U-235) wird Kernbindungsenergie freigesetzt – zunächst als Bewegungsenergie der erzeugten Spaltprodukte. Da diese Teilchen im festen Kernbrennstoff sehr schnell abgebremst werden, entsteht aus der kinetischen Energie thermische Energie.

Bei Leichtwasserreaktoren (LWR) dient „leichtes", normales, Wasser als Moderator (Neutronenbremsmittel) und Kühlmittel, das die durch die Kernspaltung erzeugte Wärme aufnimmt. Das Wasser wird zur Erzeugung von Wasserdampf genutzt, welcher zu den Turbinen geleitet wird. Letztere sind mit einem Elektrogenerator auf einer Welle angeordnet. Die Rotationsenergie der Turbinen wird über den Generator in elektrische Energie umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist.

Weitere Informationen

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Kernkraftwerk Niederamt AG
Bahnhofquai 12
4601 Olten
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