| Trägerschaft | ||
| Die KKN AG mit Sitz in Olten (SO) wurde im Juni 2008 als Standortgesellschaft für ein geplantes Kernkraftwerk im Solothurner Niederamt (KKN) gegründet und ist zur Zeit in 100%igem Besitz der Alpiq Holding AG. Im Dezember 2010 erfolgte die Einigung über eine Zusammenarbeit mit Axpo und BKW mit der Grundidee, die neuen Kernkraftwerke als Partnerwerke zu bauen und zu betreiben. Die gemeinsame Planungs- und Projektierungsgesellschaft (Resun) sollte alle drei Projekte, Beznau, Mühleberg und Niederamt, bis zu einem Standortentscheid parallel weiterentwickeln.
Die Beteiligungsverhältnisse der drei Unternehmen an den zukünftigen Partnerwerken wurden wie folgt festgelegt: 59% Axpo, 25,5% Alpiq, 15,5% BKW. Diese Aufteilung spiegelt den heutigen Anteil der drei Partner am nuklearen Produktionspark der Schweiz wieder. Für die erste Anlage sollte das Beteiligungsverhältnis unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie der Laufzeiten der bestehenden Anlagen, leicht verschoben werden (Alpiq -3%, BKW +3%). Auch nach der Sistierung der Rahmenbewilligungsverfahren ist Resun weiterhin operativ tätig. Deren Spezialisten stellen ihre Erfahrung und ihr Wissen in Form von Dienstleistungen den Aktionärsfirmen zur Verfügung, aktuell gerade für die Unterstützung der bestehenden Schweizer Kernkraftwerke. Neben der Sicherstellung und Pflege des im Bereich Kraftwerk-Neubau aufgebauten Know-hows sind die Analyse und Aufarbeitung der Erkenntnisse aus den Ereignissen in Fukushima (Japan) Kernaufgaben der Resun. |
Rechts: Das geplante Kernkraftwerk Niederamt (mit Hybrid-Kühlturm und Reaktorgebäude)
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