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Versorgungssicherheit    

Schweizer Strommix - 40 Prozent Atomstrom
Der Anteil des Stroms am Gesamtenergieverbrauch der Schweiz lag 2009 bei 23,6 Prozent. Rund 55 Prozent der Schweizer Stromproduktion stammen aus Wasserkraftwerken und rund 40% aus Atomkraftwerken. Der übrige Strom stammt zum grossen Teil aus Kehrichtverbrennungsanlagen. Die neuen erneuerbaren Energien Wind und Sonne liefern dagegen gegenwärtig weniger als 0,1 Prozentdes Schweizer Stroms.

Der Stromverbrauch nimmt zu, während die Produktion abnimmt
Zwischen 1990 und 2009 stieg der Stromverbrauch in der Schweiz von 50,3 auf 61,8 TWh. Das entspricht einer Zunahme von 22,8 Prozent. Gründe sind das Bevölkerungswachstum, der steigende Komfortbedarf und der Ersatz von fossilen Energieträgern durch Strom, namentlich in den Bereichen Wärme und Mobilität.

Dem steigenden Stromverbrauch stehen mittelfristig abnehmende Produktionskapazitäten gegenüber, weil die älteren Atomkraftwerke vom Netz gehen und die Importverträge mit dem Ausland allmählich auslaufen. Wir rechnen deshalb ab 2020 mit Stromengpässen. Um diese zu verhindern, braucht es neben Massnahmen in Energieeffizienz, der Förderung von erneuerbaren Energien und einer ausgewogenen Energieaussenpolitik auch Grosskraftwerke. So verlangt es der Bundesrat in seiner Energiepolitik.

 




 


"... Trotz der verstärkten Effizienz-massnahmen sowie dem Ausbau der Wasserkraft und der übrigen erneuerbaren Energien bleibt ab 2020 eine Rest-Lücke in der Stromversorgung bestehen. Diese muss so klein als möglich gehalten werden, da sie nur durch konventionelle Grossenergie-technologien und teilweise durch Stromimporte gedeckt werden kann... Die bestehenden Kernkraftwerke sollen ersetzt oder durch Neubauten ergänzt werden..."

Auszug aus der  Medienmitteilung des Bundes vom 21. Februar 2007

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