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Energie- und Klimapolitik    

Die Energieversorgung der Schweiz ist heute mit rund 70 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs stark von fossilen Energieressourcen abhängig. Trotzdem schneidet die Schweiz im internationalen Vergleich bezüglich der CO2-Intensität ihrer Wirtschaft und den Pro-Kopf-Emissionen gut ab. Der Grund ist die praktisch CO2-freie Elektrizitätsproduktion der Schweiz dank Wasser- und Kernkraft.

Um den globalen Temperaturanstieg unter dem kritischen Niveau von 2°C zu halten (im Alpenraum 3 bis 4°C), ist nach Auffassung der UNO eine rasche Reduktion der weltweiten Treibhausgas-Emissionen erforderlich. Je früher der Trend gekehrt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre auf einem ungefährlichen Niveau stabilisiert werden kann. Der Ausstoss von Treibhausgasen ist umso geringer, je rascher Importe durch eine CO2-freie Stromproduktion im Inland ersetzt werden und je rascher neue Kernkraftwerke ans Netz gehen können.

Nachhaltige Klimapolitik
Bei der Vision einer "2000-Watt-Gesellschaft" (pdf, 856 KB) geht es darum, den jährlichen Energieverbrauch pro Person auf 2000 Watt zu reduzieren. Das entspricht dem weltweiten Durchschnittsverbrauch. In der Schweiz liegt der durchschnittliche Energieverbrauch heute bei rund 6000 Watt pro Person. Eine Reduktion auf 2000 Watt pro Person entspricht dem Energieverbrauch in den frühen Sechzigerjahren.

Seit Februar 2008 setzt die ETH Zürich auf die 1-Tonnen-CO2-Gesellschaft. Diese  Gesellschaft darf weiterhin Energie brauchen. Sie kann ihren Wohlstand halten, aber sie muss die CO2-Emissionen bis zum Ende des Jahrhunderts drastisch herunterfahren. Die Bedeutung des Stroms wird in dieser Vision weiter zunehmen. Er muss am Schluss rund 70 Prozent des Energiebedarfs decken. Und zwar CO2-frei produziert. Das heisst mit Wasser, Sonne, Wind und Kernenergie. Kernenergie solange, bis Strom nur noch aus erneuerbaren Energien produziert wird.


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Treibhausgasemissionen und Energiekosten heute

"Der grüne Atomapostel": Der Ex-Greenpeace-Aktivist Patrick Moore war ein Pionier der Umweltbewegung. Heute macht er sich für die Nuklearenergie stark. Wird Atomstrom zu einer Öko-Option?

Atomenergie gehört mit zu den umweltfreundlichsten Strom-produktionsarten überhaupt. Eine Fläche von 0,8 Quadratkilometern reicht heute aus, um mehr als drei Millionen Menschen Tag für Tag mit Strom zu versorgen. Möglich machen dies die hohe Energiedichte und die ausserordentlich hohe Energieeffizienz der Atomkraftwerke. Mehr dazu

Kernkraftwerk Niederamt AG
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