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Investition Die vorgesehenen Investitionen für ein neues Atomkraftwerk im Niederamt werden auf sechs bis acht Milliarden Schweizer Franken geschätzt. Rund 30 bis 40 Prozent der Kosten fallen dabei auf Bau- und konventionelle Installationstätigkeiten.
Arbeitsplätze Das KKN wird in der Region direkt rund 400 bis 500 neue Arbeitsplätze schaffen. Dazu kommen noch indirekte mit dem KKN verbundene Arbeitsplätze. Damit wird das KKN zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region.
In der Bauphase werden rund 1'500 bis 3'000 Arbeitskräfte vor Ort sein, wobei das Maximum etwa 30 Monate nach Baubeginn erreicht sein wird und später wieder abnimmt. Die Arbeitskräfte werden in Baustellen-Siedlungen (Container) sowie in den umliegenden Gemeinden wohnen.
Gewerbe Durch den Bau und später durch den Betrieb des Kernkraftwerks im Niederamt werden Aufträge an das regionale Gewerbe in Millionenhöhe vergeben. Als Vergleich dient das benachbarte Kernkraftwerk Gösgen, das einen jährlichen Umsatz mit Lieferanten aus der Region in Höhe von 10 bis 20 Millionen CHF ausweist.
Steuern Das neue Kernkraftwerk und seine Mitarbeitenden und Zulieferer werden für Steuerneinnahmen in der Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags sorgen. Einzelne Gemeinden werden grössere Steuereinkommen haben, was sich positiv auf den Steuerfuss der Bevölkerung niederschlägt. Die Aufschlüsselung des Gemeindesteueraufkommens liegt nicht in der Kompetenz der KKW Betreiber. Sie erfolgt nach anwendbaren Steuergesetzen durch den Kanton und die Gemeinden.
Die genaue Quantifizierung der wirtschaftlichen Effektive sowie des Steueraufkommens ist Teil einer sozioökonomischen Studie, welche durch die Gemeindepräsidentenkonferenz Niederamt durchgeführt wurde. |